Supersaftiger LowCarb Zitronenkuchen

Meine Suche nach superleckerem LowCarb-Backwerk geht in die nächste Runde, mit einer Neuerung: ich bin jetzt stolze Besitzerin von einem Kilo Kokosmehl! Zu viel Mandelmehl scheint meinem Liebsten und mir nicht recht zu bekommen und nach einiger Recherche im Netz habe ich festgestellt, dass jegliches Nusslmehl wohl von vielen Menschen nur in Maßen vertragen wird. Die Lösung dieses Problems kann der Einsatz von Kokosmehl sein und nun habe ich es nach wochenlanger Suche im veganen Supermarkt um die Ecke entdeckt, wo es neu im Sortiment aufgenommen wurde. Hier also einer meiner ersten Backversuche mit Kokosmehl:

Zutaten:

  • 1 Dose weiße Bohnen, abgespühlt (~ 250 g)
  • 5 Eier
  • 4 El Agavendicksaft
  • 1 Tl Vanille
  • 1/4 Tl Salz
  • 6 El Butter
  • 4 El Kokosmehl ♥
  • 2 El Mandelmehl
  • Abrieb einer Zitrone
  • 1/2 Tl Baking Soda
  • 1 Tl Backpulver

für den Sirup:

  • 60 ml Zitronenesaft (1/4 cup)
  • 1,5 El Agavendicksaft

Den Ofen auf 180°C vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen. Nun werden die Bohnen abgegossen und abgespühlt und anschließend mit Eiern, Vanille, Salz und einem Süßungsmittel nach Wahl (in meinem Fall Agavendicksaft, im Originalrezept Stevia und Erythritol) püriert. Ich hab dafür meinen nagelneuen Standmixer benutzt und mich gefreut wie gut das jetzt geht! Dann die Butter zur Masse nach und nach hinzufügen und rühren/mixen, bis ein glatter Teig entstanden ist. Nun kommen auch Kokos- und Mandelmehl, Zitronenabrieb, Backpulver und Baking Soda hinzu und der Teig wird erneut glattgerührt. Diesen Teig dann in die, mit Backpapier ausgelegt, Kastenform füllen und für 50 bis 55 Minuten backen.

Der Kuchen ist fertig, wenn ein hineingestochener Zahnstocher sauber wieder herausgezogen werden kann, die Oberfläche des Kuchens sollte dann auch hübsch gebräunt aussehen.

Während der Kuchen bäckt kann man gut den Sirup anrühren. Eigentlich sieht das Rezept frischen Zitronensaft vor, aber mit dem aus der Flasche ging es auch. Am besten mit wenig Süßungsmittel beginnen und nach persönlichem Geschmack abschmecken.

Wenn der Kuchen fertig gebacken ist wird er aus dem Ofen genommen und mithilfe eines Zahnstochers mit zahlreichen Löchern gespickt. Anschließend den Sirup über den Kuchen giessen. Den Kuchen abkühlen lassen und genießen!

Durch den Sirup wird der Kuchen wirklich unglaublich saftig, allerdings würde ich beim nächsten Mal (sicher bald!) nicht den ganzen Sirup verwenden, da ich es ungünstig fand, dass der Kuchen so mehr oder weniger im Sirup schwimmt. Optional kann man auch noch gehackte (Wal-)Nüsse in den Teig mischen, wenn man etwas variieren möchte. Noch eine Idee, die ich unbedingt demnächst ausprobieren möchte ist, einen Orangenkuchen zu backen, da werde ich dann Abrieb und Saft von der Orange verwenden. Dazu passt dann ja wieder vorzüglich Schokolade mmmmmh…
Fazit: Sehr empfehlenswert!

Quelle

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8 Gedanken zu “Supersaftiger LowCarb Zitronenkuchen

    • Hi! Das stelle ich mir zumindest schwierig vor… Hast du schonmal mit Ei-Ersatz experimentiert? Habe gerade bei chefkoch gelesen, dass man Eier auch jeweils mit „50 g Tofu gemischt mit der restlichen Flüssigkeit aus dem Rezept“ ersetzen kann – das wäre ja wirklich mal kreativ! Wenn du du den Zitronenkuchen veganisierst würde ich mich sehr über nen kurzen Bericht freuen! 🙂

      • Um Eier zu ersetzen, gibt es tausende Möglichkeiten. Wenn du mir sagst, welche Funktion die Eier im Zitronenkuchen haben, backe ich den Kuchen morgen für dich 🙂

  1. Offensichtlich hast du da weit mehr Ahnung als ich 🙂 Nachdem ich gestern vegane Cookies mit Kokosmehl backen wollte und die extrem bröselig geworden sind würde ich sagen, dass die Eier das Bindmittel im Kuchen sind. Bin ja mal sehr gespannt auf deine Ergebnisse!

  2. Pingback: Medium-Carb Zirtonenkuchen | food and blood

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